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Während ihr euer Osterwochenende sicher damit verbracht habt, fleißig Ostereier und Häschen zu suchen und euch den Bauch voll zuschlagen, haben auch wir es uns gut gehen lassen und sind einer Einladung an einen der wohl schönsten Flecke Österreichs gefolgt.

Manch einem von euch dürfte Hallstatt, das Örtchen im Herzen des legendenumwobenen Salzkammerguts, möglicherweise ein Begriff sein. Schließlich gehört Hallstatt zu den wenigen Plätzen der Welt, die sowohl zum Weltnaturerbe als auch zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Chinesischen Architekten gefiel das malerische Idylle am See mitsamt den vielen historischen Gebäuden so sehr, dass sie in der Volksrepublik einen Nachbau des weltberühmten Weltkulturerbe-Ortes errichteten. Und eines können wir euch verraten, wir waren nicht minder begeistert.

Die Anreise lässt entweder mit dem Auto, oder aber auch äußerst unkompliziert mit dem Zug gestalten. Ein kleines Schiff namens Stefanie bringt die Touristen etwa 12mal täglich ganz stilecht von der östlichen Seite des Hallstätter Sees bis zum Ortskern und in unserem Fall quasi direkt vor die Türe des Hotels. Innerhalb des idyllischen Örtchens ist das Autofahren – Anrainer ausgenommen – strengstens verboten.

Wer nun aber denkt, dass Hallstatt außer des idyllisches Flairs all der übereinander geschachtelten Häuser, Kirchen und des Friedhofs nicht viel zu bieten hätte, der irrt gewaltig. Zugegeben ist es erst einmal nicht leicht gefallen unser wunderschönes Hotelzimmer im Heritage Hotel mit Seeblick direkt wieder zu verlassen. Wenn es nach uns gegangen wäre, hätten wir nämlich auch stundenlang mit unseren Lieblingsmagazinen auf der Terrasse des Hotels chillen können. Schließlich war es ja auch das erklärte Ziel des Wochenendes, unsere Batterien nach all den Marathon-Strapazen und der ADVANTGARDE 1-Jahres Feier wieder aufzuladen. Doch nichts geht über einen erholsamen Aktivurlaub mit ein bisschen Kultur.

Absolutes Highlight unseres Trips und somit ganz oben auf der Liste steht ein Besuch des ältesten Salzbergwerks der Welt, welches sich direkt oberhalb von Hallstatt befindet und mit einer Panoramabahn zu erreichen ist. Beim Rundgang durch kilometerlange Stollen erwarteten uns so einige Abenteuer und ungeahnte Impressionen. Echte Bergmannskluft, die längste Holzrutsche Europas mit 64m Rutschvergnügen, ein unterirdischer Salzsee und eine aufregende Fahrt mt der Grubenbahn. Einen Besuch in den Hallstätter Salzwelten sollte sich keiner entgehen lassen, da habt ihr unser Ehrenwort.

Ebenso empfehlenswert ist es, ein paar Orten um Hallstatt herum mal einen kleinen Besuch abzustatten. Da wäre beispielsweise Gmunden. Doch Vorsicht, für echt Gmundner Keramik wurde schon das ein oder andere Konto geplündert. Und in der Kenntnis um Catherines kleine Schwäche für nützliche Keramik-Dinge wie Weihwasserbehälter, haben wir uns kurzerhand doch für einen Ausflug nach Bad Ischl entschlossen. Nach etwa 25 Minuten mit dem Bus und genau sechs Volksmusik Songs später erreichten wir die Sommerresidenzstatt des Kaiserpaares. Wie einst Sissi und Franz galt es dann durch den Kaisergarten zu flanierern und uns im legendären Cafe und Konditorei Zauner mit köstlichen Mehlspeisen den Bauch vollzuhauen.

Auch wer es ein klein wenig sportlicher mag, dem stehen in und um Hallstatt alle Möglichkeiten offen: Wandern, Biken, Klettern, Tauchen, Reiten, Höhlen Trekking, Tennis und und und. Ihr versteht: Lieber ein, zwei Tage dranhängen. Langweilig wird es hier gewiss nicht.

Fazit: Auch auf die Gefahr hin jetzt echt schnulzig zu klingen, an diesem Ort – mit all seinem Charme und seiner Schönheit – überfällt einen irgendwie dieses „Heile-Welt-Gefühl“. Unberührte Natur, wunderschöne Landschaft und dieser ganz besondere Flair. Uns jedenfalls hat Hallstatt voll und ganz verzaubert.

// Vielen Dank für die Einladung