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Um der ganzen Songcontest Madness in Wien ein klein wenig zu entkommen, zog es uns am Pfingstwochenende in Richtung Salzburger Land – genauer gesagt nach Saalbach Hinterglemm, ins Design- & Boutuque-Hotel Wiesergut. Auf unseren Social Media-Kanälen ist es uns ja bereits gelungen, all euren Neid auf uns zu ziehen. Dieser Post könnte den Zustand unter Umständen latent verstärken.

Das Gute so nah

Ein wenig Abstand gewinnen, raus aus dem Alltagstrubel, runterkommen die Akkus wieder aufladen – wer von uns kann dies nicht gelegentlich ganz gut gebrauchen? Doch über ein Wochenende in den Süden zu fliegen, dazu ist die Zeit meist doch zu knapp oder aber die Überwindung zu groß.  Dabei muss es gar nicht immer wegfliegen sein, liegt das Gute doch schließlich so nah. Uns wurde dies letztes Wochenende schon bei Betreten der Hotellobby bewusst. Innerhalb kürzester Zeit, war der Stresspegel nämlich auf ein Minimum reduziert. Entschleunigend könnte man es auch nennen. Als würden hier die Uhren anders ticken.

Willkommenstee, Erfrischungstuch und eine kurze Führung durchsHaus ließen es regelrecht erahnen: Dies würde ein Erholungswochenende Deluxe werden. Sicher, man könnte es auf die lichtdurchflutete Gartensuite schieben, in der wir nächtigten. Den Kamin. Die frei stehende Badewanne. Die hohen Decken. Unseren mit warmem Quellwasser gefüllten Hot Tub im Garten. Den Spa-Bereich mit 18 Meter langem Pool. Die frische Bergluft oder aber auf den grandiosen Ausblick.

Gerade bei Designhotels ist die Wahrheit meist dann aber doch ein wenig komplexer. Denn der Grat zwischen „durchdesignt“ und „angestrengt gewollt wirkend“ ist bekanntlich schmal. Und doch im Wiesergut perfekt gelungen. Und wenn wir sagen perfekt, dann meinen wir das auch so. Bis auf ganz wenige Stücke wurde das komplette Interior extra angefertigt – von den Lampen, der Holzbank, bis hin zum Keramik Geschirr. Sicher ebenfalls nicht unverantwortlich für die Atmosphäre – und by the way ganz nach unserem Geschmack – die Farb- und Materialauswahl im kompletten Hotel: Unbehandeltes Eichenholz, wettergegerbtes Leder, Glas sowie Edelstahl in gedeckten Farben.

Architektur so ursprünglich wie archaisch. Und doch klar und reduziert. Räume aus Licht, Luft und Natur, die einem gut tun. Wo Verzicht ein Gewinn ist. Und tiefe Ein- und weite Ausblicke möglich werden.“

 

Minimalistisch, reduziert, aber dennoch besonders – mit stets viel Liebe zum Detail. Und auch die Nähe zur Natur ist wesentlicher Teil der Wiesergut Philosophie. Hausherr Sepp Kröll ist nach wie vor leidenschaftlicher Landwirt und so wurden wir kurzerhand vom Chef persönlich in die Kunst der Euter Pflege – auch hier sind Susanne Kaufmann Produkte empfehlenswert – eingeweiht. Soweit irgend möglich, stammt das Fleisch vom eigenen Hof. Das Wild erlegt der Seniorchef des Hauses größtenteils selbst in den umliegenden Wäldern. Eier und Gemüse Biohof aus dem Ort, den wir selbst unter die Lupe nehmen durften. Und auf der Wiese hinter dem Hotel wurde ein regelrechtes Kräutermekka geschaffen. Und das legendäre Wiesernbrot backt die Mutter täglich frisch im Holzbackofen.

Apropos Küche. Wie die Fotos erahnen lassen, wird auch hier mit Fantasie und Raffinesse wahrlich nicht gespart. Wir wurden an den ersten beiden Abenden mit einem hervorragenden 4-Gänge Menü verwöhnt. Am letzten Tag folgte dann das Highlight: Ein Menü gegrillt auf dem Feuerring. Einem Grill, wie er stylisher, innovativer und zugleich ursprünglicher wohl nicht sein könnte. Steckerlfisch vom Bluntau Saibling, violette Erdäpfel, mit Schafjoghurt und grünem Apfel als Vorspeise, gefolgt von gegrilltem Tauernlamm, Pinzgauer Rind aus eigener Landwirtschaft, diversem gegrilltem Gemüse und Ofenerdäpfel. Gegrillte Bio-Banane, Strudel vom Gala Apfel und Eis. Ja durchaus würde sich ein solcher Grill auch ziemlich gut auf unserer (nicht vorhandenen) Redaktions-Terasse machen. Die Kombi aus reduziertem Design und dem Flair des offenen Feuers ist schlicht und einfach unschlagbar.

Fazit:

Wiesergut – Mekka der Erholung. Klingt ziemlich nach Reisebürokatalog, dessen sind wir uns durchaus bewusst. Aber Ehre wem Ehre gebührt. Denn mal so richtig runterkommen, die Seele baumeln lassen, sich den Bauch mit Köstlichkeiten vollschlagen und die Ruhe genießen – das kann man hier wirklich. Welch ein Paradies das Wiesergut erst im Winter sein muss, wenn man von der das Hotel umgebenden Skipiste quasi direkt in den Hot Tub springen kann, das können wir nur erahnen. Fest steht – das Wiesergut ist ein Ort, der polarisiert. Denn „Nicht-Liebhaber“ von minimalistischem, Design mit skandinavischem Touch werden das Ambiente das durch diese Ästhetik entsteht vermutlich nicht wert schätzen.

Wir sagen: Aufgrund der Lage (4 Stunden von Wien, 2 Stunden von München und Inssbruck, 1 Stunde von Salzburg) der perfekte Ort für ein „Weekend-Getaway“, das wir uns alle ohnehin viel, viel öfters gönnen sollten!!

// Vielen Dank für die Einladung